Die Zahnzwischenräume (Interdentalräume) können selbst mit der besten Zahnputztechnik nur unzureichend gereinigt werden. Daher bieten diese Bereiche, die immerhin 30 Prozent der gesamten Zahnoberfläche ausmachen, ein perfektes Versteck für bakteriellen Zahnbelag (Plaque). Hier können sich die Bakterien ungestört vermehren. Das Problem: Einige der Mundhöhlenbewohner produzieren Säuren, die für die Entstehung von Karies verantwortlich sind. Zudem scheiden sie auch giftige Stoffwechselprodukte aus, die das Zahnfleisch reizen und so Zahnfleischentzündungen und Parodontitis hervorrufen können. Deshalb ist es von großer Bedeutung, diese schwer zugänglichen Stellen täglich von Zahnbelag zu befreien. Ein bewährtes Mittel zur Reinigung der Zahnzwischenräume ist die Zahnseide.

Zahnseide: Verschiedene Arten

Zahnseide ist nicht gleich Zahnseide. Je nach Bedarf und individuellen Vorlieben sind im Handel verschiedene Sorten verfügbar:

  • Ungewachste Zahnseide: Fasert bei der Anwendung auf und sorgt für besonders gründlichen Reinigungseffekt.
  • Gewachste Zahnseide: Dünner Wachsfilm ermöglicht gute Gleitfähigkeit.
  • Spezielle Zahnseide: z. B. für festsitzenden Zahnersatz.

Zudem sind auch Zahnseiden mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen oder mit Fluoridbeschichtungen erhältlich. Egal für welche Variante Sie sich entscheiden – für den optimalen Reinigungseffekt ist es wichtig, dass Sie die Zahnseide täglich anwenden.

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